Rasenmähen – Schnitthöhe und Schnitthäufigkeit

 

Wie wirkt Rasenmähen auf den Rasen?

 

Die Pflege eines Rasens mit dem Rasenmäher durch den Rasenschnitt hat größten Einfluss auf das Rasenwachstum. Nur durch regelmässigen Schnitt wird das Wachstum der Grashalme und auch der Förderung der Seitentriebausbildung so angeregt, dass sich eine gleichmässige und dichte Rasenfläche dauerhaft einstellen kann. Zwei Dinge haben dabei den größten Einfluss: die Schnitthöhe und die Schnitthäufigkeit.

 

Schnitthöhe und Schnitthäufigkeit beim Rasenmähen

 

 

Die Schnitthöhe

 

Hier in Deutschland beim gemässigten Klima Mitteleuropas liegt die optimale Schnitthöhe bei gut 4 Zentimeter. Auch wenn man englischen Rasen liebt, ein tieferer Schnitt auf 2 oder 3 Zentimeter ist nur mit optimalst eingestellten Mähern, erwartet absolutes technisches Können und zudem eine dauerhafte optimale Versorgung mit Wasser und den nötigen Nährstoffen. Zudem  würde bei zu tiefem oder fehlerhaften Schnitt die Grasnarbe bis in die Wurzelregion verletzt werden. Die Folgen sind ein Absterben von Rasenflächenteilen, diese freien Stellen lassen leicht unerwünschte Unkräuter ansiedeln und der gewünschte Wiederaustrieb findet nur verzögert statt.

Daher sollten wir hier den Handrasenmäher, bei dem man ja schon tiefer mähen kann wie bei den Motorrasenmähern, uns an die 4 Zentimeter Rasenschnitthöhe halten.

 

Die Schnitthäufigkeit

 

Als Grundregel kann man sich an die 1 Drittel / 2 Drittel Rasenmähregel halten. Mindestens 50 Prozent der vorhandenen Blattmasse sollte nach dem Schnitt bleiben. Beim Handrasenmäher sollte man sowieso nicht allzulange warten mit dem regelmässigen Mähen, da es sonst umso beschwerlicher wird. Zu lange Halme können zu Verstopfungen führen, dies ist vom Spindelabstand abhängig.

Hat das Gras eine Höhe von gut 6 Zentimetern, dann kann man das obere Drittel gut abmähen und wir sind wieder bei den gewünschten 4 Zentimetern. Das Wachstum von Rasengräsern steigt im Laufe der Vegetationsperiode an, um dann im Herbst wieder nachzulassen. In der Hauptwachstumszeit dürfte ein Rasenschnitt mindestens 1 Mal die Woche erfolgen, manchmal sogar zweimal. an den Rändern der Wachstumszeit können so auch mal alle 10 Tage reichen.

Falls man aber das Schnittgut auf dem Rasen belässt, man nennt dies dann den Mulchschnitt, dann muss öfters gemäht werden. Mulchgut in zu großer Menge lässt den Rasen verfilzen. Dieser Rasenfilz bindet Wasser und Nährstoffe und hemmt dann so das Wurzelwachstum.

Andererseits wäre der Mulchschnitt gut gemacht schon die Grundversorgung mit Nähstoffen. Natürlich kann man zwischen einem Mulchschnitt und einem Rasenschnitt, bei dem das Schnittgut aufgefangen wird, abwechseln.

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Der Autor kommt aus England – dem Land der schönen Rasenflächen – hier bekommt man einen guten Überblick über Rasenneuanlage bis zur Rasenpflege – damit der grüne Traum wahr wird.

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